Was wollen wir? Aktuelle Infos, Kalender, Newsletter an- und abmelden, Gästebuch, Impressum.
Alles über den Verein: Kontaktdaten, Historie, Mitgliedschaft. Was ist die Grundidee unseres Vereins?

Externe Wissenschaftliche Studien, Konzeptpapiere, Landeskonzepte zu den Themen Regionalentwicklung, CCS, Erneuerbare Energien.
Projekte, die wir durchgeführt haben oder Projektideen, die wir gern realisieren würden.
Unsere bisher größte Aktion - mit vielen Partnern: Der Kampf gegen die Verpressung von Kohlendioxid in unserer Erde.
   Start    Verein    CCS    Projekte    Konzepte    Medien    Forum  
10.12.2016. Zur Zeit 1 User online

Das Oderbruch sind alle, die es gestalten.

Interessanter Link:
Oderbruchpavillion

 

 

 

Jeder nach seiner Fasson

(Friedrich II, 22. Juni 1740)
Symbol für Toleranz, Offenheit und Religionsfreiheit

Das Oderbruch ist eine geschichtsträchtige Provinz, außerhalb des dominierenden Agglomerationsraums Berlins gelegen. „Hier habe ich im Frieden eine neue Provinz erobert, ohne einen Mann zu verlieren.“ (Friedrich II)

Das Oderbruch ist mit nur 2-5 Metern über dem Meeresspiegel das am tiefsten gelegene Gebiet in der Mark Brandenburg an der polnischen Grenze. Es erstreckt sich von der Stadt Oderberg im Norden bis Lebus im Süden.  Die Flussaue wird begrenzt von bis 100m höher gelegenen Flächen. Bis ins 18. Jahrhundert wurde das Bruch regelmäßig zweimal im Jahr überflutet. Die fruchtbaren Flächen konnten nicht bewirtschaftet werden. Nur die höher gelegenen Orte, wie Oderberg, Bad Freienwalde, Wriezen, Seelow und Lebus boten den Menschen dann Schutz.
1747 ließ König Friedrich II schon früher ausgearbeitete Pläne zur Entwässerung des Oderbruchs verwirklichen. Die Oder erhielt ein neues, begradigtes Flussbett, 60km wurden eingedeicht und Sumpfgebiete trockengelegt. Aus sumpfiger Wildnis wurde eines der fruchtbarsten Ackerbaugebiete.

Übergreifende Entwicklungen unserer Zeit gehen auch an dieser Region nicht vorbei. Stichpunkte: Interregionale Entwicklung, Demografischer Wandel, kulturelles Erbe, Renaturierung, nachhaltige Entwicklung, digitale Selbstbestimmung, Tier - assoziierte Besiedlung. Zugleich ist jeder regionale Raum in den Pfaden seiner historischen Entwicklung, seiner Traditionen zu verstehen und wird durch die Menschen gestaltet, die dort leben.

Bilder aus dem Oderbruch

Kulturerbesiegel für das Oderbruch?

2015 wurde das „Kulturerbe Oderbruch“ in einer Letschiner Auftaktveranstaltung angenommen. Der Antrag soll bis März 2019 zuerst beim Land genehmigt und zur Bewilligung bei der EU eingereicht werden.
Es gilt das Kulturerbe zu erfassen, wie die eine über Jahrhunderte entwickelte Entwässerungskultur, eine typische Landwirtschaft, die im Oderbruch existierenden Denkmäler und Siedlungsstrukturen, vorhandene handwerkliche Traditionen, Elemente einer Kultur der Kolonistenfamilien und eine äußerst aktive Zivilgesellschaft. Artikel in der MOZ: Kulturerbe Oderbruch angenommen.

Kulturerbe-Argumente von Kulturwissenschaftler Kenneth Anders:
1. das Oderbruch ist eine der größten Landschaftsmaschinen zur Entwässerung.
2. Die Trockenlegung ist ein Zehn-Generationen-Projekt, das stets optimiert wird.
3. Die Nutzung des Auenlehmbodens ermöglicht nachhaltiges Wirtschaften.
4. Die Kolonisierung durch freie Bauern hat bis heute zur stärkeren Mobilisierung bei Konflikten mit dem Staat geführt.
5. Die Siedlungsgeschichte ist bis heute nachvollziehbar.
6. Die Kolonisierung führt zur kontinuierlichen Aufnahme neuer Bürger.
7. Das Oderbruch ist Zeichen ingenieurtechnischer Kühnheit.

Entstehung eines Provinzbündnisses aller Gemeinden des Oderbruchs

Historische Wurzeln in den 80er Jahren

BruchKultur e.V. gab es noch nicht in den 80er Jahren. Aber am heutigen Vereinssitz fand Kultur statt, die durchaus mit etablierten Strukturen brach. Ab 1983 kamen zweimal jährlich ca. 200 Begeisterte nach Quappendorf OT Neufeld zum nahen Kunst- und Gedankenaustausch in der Provinz "Oderbruch". 



Links zu Fotos und Bands aus dieser Zeit.

 

 

 

 

 

 

Picknickwiese

Mein Oderbruch mit Thomas Rühmann "Hier kann man gut sitzen."

Unsere gastfreundliche Picknickwiese reizvoll eingebettet am westlichen Rand der weiten Ebene des Oderbruchs. Westlich 70 km bis Berlin und östlich 30 km zum Oderstrom ins benachbarte Polen.

Die “Picknickwiese“ ist im OT Neufeld an der Neutrebbiner Str. 11 in 15320 Neuhardenberg zu finden und wird vom Verein betreut. Jeder Gast, bestrebt dem friedlichen Miteinander, ist auf der Picknickwiese auf das Herzlichste willkommen! Gunst und Wohlwollen sei allen zugesichert und hier sich so auch alle dementsprechend zu begegnen haben. Mit Selbstverantwortung und Selbstversorgung zur Kurzweil oder auch zum WE-Camping. Grill und Equipment sind ausleihbar.

Information unter: Email
033 476 - 60 70 20
0176 – 44 654 910

Unser Anliegen

Wir möchten regionale Identität im Oderbruch mitgestalten. Was ist das für eine Region? Wohin wird sie sich entwickeln?

Ein Punkt ist uns besonders wichtig: Das Oderbruch ist seit 260 Jahren ein Raum, der mit Berlin verbunden ist. Das Oderbruch hat viel von der Metropolenkultur aufgenommen. Umgekehrt hatte das Oderbruch für die Menschen aus Berlin und anderswo immer den Reiz einer besonderen Kulturlandschaft, eines interessanten ländlichen Raumes.

Deshalb wollen wir wechselseitiges Interesse füreinander entwickeln, voneinander lernen, aufgeschlossen sein für die Sichtweisen des Anderen, Begegnungen und Diskussionen organisieren, unsere eigenen lokalen Aktivitäten auch aus dem Erfahrungswinkel der Anderen beleuchten.
Mehr Infos zum Selbstverständnis von BruchKultur e.V.

+ Kommunales + Kommentare + Volksbegehren +

Volksbegehren: seit 1992 durfte das Volk in Brandenburg diese mögliche Einflussnahme auf politische Entscheidungen bisher an 30 Volksinitiativen und 11 Volksbegehren sich beteiligen. Nicht etwa auf der Strasse sondern nur in Ämtern bzw. Bürgermeisterstuben ist es dem Souverän der Demokratie gestattet, und das mit relativ hoch festgelegten 80.000 Unterschriften für einen Sieg des Anliegens.

Windkraftplanung berühren letztlich alle! Schon 2014 erklärte Detlef Meine (Bürgermeister von Müllrose): „wenn ein Windrad im Jahr 230.000 Euro reinen Gewinn abwirft, ist das der Betrag, den wir als Stromkunden finanzieren müssen, damit die Betreiber reich werden.“ Die Ortschaften mit nah stehenden gigantischen Windkrafträder werden zukünftiges Ab- und Aussterben, da dort kein Mensch Urlaub oder gar hinziehen wird. (Quelle  Oderlandspiegel Nr. 18 „Am Rande“)

06.07.2016 Das Volksbegehren ist gescheitert. Es kamen nur 45.000 Unterschriften zusammen. Windkraftanlagen in Wäldern verbieten und einen Mindestabstand zu Häusern vom zehnfachen der Windradhöhe einzuhalten scheinen den Brandenburgern egal zu sein.

Erfolg! Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung vom 15.07.15 bis 14.01.16 war mit 103.891 Unterschriften erfolgreich.

***

Die Twitterkiefer von Brietz. Eine Kiefer bei Eberswalde twittert, wie es ihr geht - und wie sie mit dem Klimawandel klarkommt. 60 bis 80 Liter Wasser pro Tag strömen im Stamm nach oben. Spiegel.de

Rechtsgutachten: Keine Enteignungen für Braunkohletagebaue
Die Anwältin Cornelia Ziehm kommt in einem aktuellen Rechtsgutachten zu dem Schluss, dass Enteignungen für Braunkohletagebaue juristisch nicht mehr durchsetzbar sind.
"Eine Enteignung kann nur durch ein Gemeinwohlziel von besonderem Gewicht gerechtfertigt werden". Ein solches Gemeinwohlziel gebe es aber in Zeiten von Klimaschutz und Energiewende nicht. Das 34seitige Rechtsgutachten, im Auftrag der European Climate foundation (ECF), wurde auch in der Süddeutschen Zeitung zitiert.

 
Bilder zum "Tag des Ehrenamtes"

2015-05-08 Beim "Tag des Ehrenamtes" der Gemeinde Letschin wurde auch unser Verein im Zusammenhang des Aufbegehrens des Bündnisses Mahnwache Letschin (IML) gegen die Anwendung der CCS-Technologie im Oderbruch bedacht. Gewürdigt wurde das Ehrenamt als eine unverzichtbare Quelle gesellschaftlichen Lebens. Dies geben wir gern an all unsere Mitglieder weiter und bedanken uns auf das Herzlichste für die Unterstützung. Die "EHRENTAFEL" ist im Letschiner Kirchturm ausgestellt. Siehe auch MOZ


Zurück liegende Meldungen unter News Archiv


     

 

© BruchKultur e.V. • Impressum
Links zu Medieninformationen der Märkischen Oderzeitung, in denen BruchKultur besprochen wird.